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Nov 042014
 

WiedersehenVor kurzem reisten zwei Mitglieder unseres Vereins auf Einladung der „Moskauer Staatlichen Universität für Psychologie und Pädagogik“ zu einem Arbeitsbesuch nach Moskau. Eine Woche lang trafen sie sich jeden Tag mit Studenten und Lehrkräften der Universität, mit Psychologen des „Jugendzentrum Perekrestok“ (interdisziplinäres Projekt der Universität zur effektiven psychologisch/pädagogischen Intervention gefährdeter Kinder und Jugendlichen) und Experten aus der Praxis. Für einige gab es ein schnelles Wiedersehen, sofern sie der russischen Delegation angehörten, die im September zu einem Arbeitsbesuch als unsere Gäste in Berlin weilten.

Schwerpunktthemen waren soziales Lernen, rational-emotive Verhaltenstherapie sowie die gewaltfreie Kommunikation. Im Bereich „Inklusive Schulen“ wurde der aktuelle Stand und die Entwicklungslinien in Deutschland am Beispiel der Paul-und-Charlotte-Kniese-Schule in Berlin dargestellt.

Fachlich als eingeladene Professoren stellten sie in sechs Lehrveranstaltungen diese Schwerpunkte und den Stand der Arbeiten unseres Vereins einem interessierten Auditorium vor.

Abends fand ein Treffen mit Studenten des Masterstudiengangs Sozialpsychologie statt, um die Möglichkeiten eines von der Moskauer Universität angeregten Doppeldiploms zu erörtern.

Die Leiterin der Moskauer Universität für Inklusive Schulen organisierte den Besuch einer dieser Schulen. Hier gab es Gelegenheit zu ausführlichen, sehr interessanten und wegweisenden Gesprächen mit Schulleitern und Lehrern inklusiver Schulen.

Im Ergebnis des Arbeitsbesuches entstand das Vorhaben, durch Mitglieder unseres Vereins jeweils im Frühjahr und Herbst eines jeden Jahres in Moskau Vorlesungen und Seminare zum kooperativen Lernen und zur Schulentwicklung im Rahmen der Umsetzung von Inklusion durchzuführen. Der Austausch zwischen Universitäten und Professoren sowie den Schulen, Lehrern, Schülern und perspektivisch auch Eltern in Deutschland und Russland (hier zunächst im Großraum Moskau) soll mit Hilfe unseres Vereins auf- und ausgebaut werden.

Darüber hinaus organisierten die Moskauer Gastgeber ein beeindruckendes Rahmenprogramm. Es gab den Besuch am Konservatorium junger russischer Künstler und ein Konzert, das sich an früheren französischen Künstlern orientierte. Natürlich durfte auch eine Führung durch den Kreml nicht fehlen. Immer wieder gab es Treffen mit verantwortlichen Professoren und den Austausch mit der Dekanin, die in warmer gemütlicher Atmosphäre stattfanden. Ein besonderer Höhepunkt war ein gemeinsames Abendessen mit der ganzen Familie des Direktors der Moskauer Staatlichen Universität für Psychologie und Pädagogik, Prof. Dr. Vitali Rubtsov, der bereits im Juni diesen Jahres zu einem Arbeitsbesuch unseres Institutes in Berlin weilte.

Grundlegendes wichtiges Ziel im Zusammenhang mit der Vermittlung von Methoden und Grundlagenwissen im Bereich der pädagogischen und Sozialpsychologie ist es, etwas für den Frieden zwischen diesen beiden Völkern zu bewirken; wenn es auch zunächst nur einzelne Menschen erreicht, kann sich daraus viel mehr entwickeln.

In diesen Zusammenhang passen die Abschiedsworte der Dekanin, die sagte: „Ihr seid gekommen, wie Engel aus dem Himmel“.
Deutsche sind in gar nicht lang zurückliegender Vergangenheit mit ganz anderen Zielen und Aufträgen nach Russland gekommen. Wenn man das vor Augen oder im Kopf hat, berühren diese Worte in ganz besonderer Art und Weise. Vor allem auch die Offenheit, die Herzlichkeit und die wunderbare Atmosphäre, die die russischen Gastgeber ermöglicht haben.

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