Bericht von der Konferenz in Moskau

 Veröffentlicht von am 28.06.2015  Kommentieren
Jun 282015
 

Vom 24. bis 26. Juni fand in Moskau die III. internationale wissenschaftlich-praktische Konferenz zum Thema „Inklusive Bildung: Ergebnisse, Erfahrungen und Perspektiven“ statt. Unser Verein war mit fünf Teilnehmern auf dieser Konferenz vertreten, darunter zwei Lehrer unserer Partnerschule in Berlin und ein Schulleiter aus Bremen.

Ein besonderer Höhepunkt war der Plenumsbeitrag von Birgit Danicke (Berlin) und Eckhard Feige (Bremen) zum Thema: „Inclusive schools in Germany (as the examples: Special school by Paul and Charlotte Kniese (Berlin), Secondary School by Roland (Bremen)).“ Dieser Beitrag wurde, wie viele Veranstaltungen der Konferenz, auch live im Internet übertragen. Etliche Vereinsmitglieder, aber auch Freunde des Vereins, nutzten diese Gelegenheit und verfolgten die Veranstaltung und den Vortag über unsere Webseite (wir werden diesen Beitrag in Kürze hier zugänglich machen).

Videoübertragung von der Konferenz (zum Vergrößern klicken Sie bitte auf das Bild).

Am zweiten Tag hielt Günther Hennig ein Panelrefarat zum Thema „The importance of social and collaborative learning in the context of the implementation of inclusive basic idea“ in der Arbeitsgruppe „Educational practice of Inclusion: technologies and approaches“.

Die Beiträge unseres Intitutes kamen bei den Beteiligten sehr gut an. Es wurde konstatiert, dass wir hier in Deutschland in Teilbereichen über einen breiteren Erkenntnisstand verfügen, nicht zuletzt natürlich auch deshalb, weil derartige Strategien – sowohl der Inklusion, als auch des sozialen und kooperativen Lernens – schon über einen längeren Zeitraum intensiv verfolgt werden. Es wurde schon jetzt der Wunsch geäußert, auch im kommenden Jahr wieder Teilnehmer unseres Intitutes auf dem IV. Kongress begrüßen zu dürfen.

Die Konferenz war von ven Veranstaltern beispielhaft organisiert, die Teilnehmer fühlten sich sehr wohl. Sie waren gemeinsam mit Konferenzteilnehmern anderer Länder und auch handicaped people in einem Studentenwohnheim untergebracht, so dass sich vielfältige Möglichkeiten zu gemeinsamen, nachhaltigen Gesprächen ergaben.

Foto von der KonferenzFoto von der KonferenzFoto von der KonferenzFoto von der Konferenz
(Zum Vergrößern klicken Sie bitte auf das jeweilige Foto).

Ein interessantes Rahmenprogramm rundete den Aufenthalt in Moskau ab. So gab es zum Beispiel eine gemeinsame Schiffsrundfahrt aller Referenten bei der sich die Gelegenheit bot, sich kennen zu lernen und interdisziplinär auszutauschen.

Es sind Kontakte zu weiteren Schulen entstanden, die schon vorhandenen Beziehungen konnten vertieft werden. Für 2016 ist ein Treffen mit Vertreteren zweier russischer Schulen und einer Schule aus Bremen in der Berliner Partnerschule angedacht worden. Darüber hinaus zeichnet sich ein äußerst interessanter und bedeutsamer Vortrag und ein dreitägiges Seminar in Berlin mit dem US-amerikanischen Autismusforschers Adam Dreyfus vom Sarah Dooley Center for Autism in Richmond (Virginia/USA) ab.

Die Konferenzteilnehmer unseres Institutes nutzten ihren Moskauaufenthalt in der geringen, noch zur Verfügung stehenden Zeit, auch dazu, sich mit russischen Vetretern gemeinsamer Projekte und Vorhaben zu treffen, die nicht zu den Konferenzinhalten zählten. Insbesondere zu den Überlegungen eines deutsch-russischen Doppeldiploms konnten hier einige wichtige Schritte für das nächste Jahr vereinbart werden. So bietet die Staatliche Moskauer Universität für Bildung und Erziehung für deutsche Studenten einen einmonatigen Sprachvertiefungskurs mit einem sich anschließenden einsemestrigen Studium in verschiedenen Bereichen der russischen Psychologie an.

Es wurde großes Interesse bekundet, mit unserem Institut gern auch intensiver und langfristig im Bereich „Kulturhistorische Psychologie“ zusammen zu arbeiten.

Einige Fotos von der Konferenz finden Sie »hier«
Über GoogleDrive wurden vom Veranstalter hier noch mehr Fotos bereit gestellt. Bitte wählen Sie dazu im sich neu öffnenden Fenster nacheinander die verschiedenen Ordner an.

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