Okt 052014
 

Vom 22. bis 28. September 2014 weilte eine russische Gästedelegation zu einem Arbeitsaufenthalt an unserem Institut in Berlin. Ihr gehörten Lehrerinnen, die Direktorin einer unserer Partnerschulen sowie zwei Mitarbeiterinnen der Schulverwaltung an. Neben Unterrichtshospitationen und einem Erfahrungsaustausch mit deutschen Kollegen eines Teams der Sekundarstufe I gab es auch einen wissenschaftlichen Erfahrungsaustausch im Rahmen einer Fachtagung.

Workshop in BerlinDie russischen Gäste veranstalteten einen Workshop zu ihrem Projekt „Das Haus meiner Träume“. Eine sich anschließende Diskussion zum Thema „Fragen des Lernens bei Schülern mit geistiger Behinderung“ gab den deutschen KollegInnen sehr interessante Einblicke in den Stand der in Russland umgesetzten „inklusiven Praxis“. Ein Vortrag zu „Angepassten Arbeitsprogrammen unter Berücksichtigung der jeweiligen Formen der erzieherischen Tätigkeit“ ergänzte diesen Themenbereich.

KolleginnenBerliner Referenten stellten ihr Programm „LEO – soziales Lernen“ vor. Besonderes Interesse bei den russischen Gästen fand der „Trainingsraum Klassenrat“ sowie die Arbeit mit ETEP.

Es kam zu vielfältigen Begegnungen zwischen den Lehrerkollegen, aber auch mit Schülern und deren Eltern. Ein besonderer Höhepunkt hierbei war die Teilnahme der russischen Gäste am „Tag der offenen Tür“ in der Paul-und-Charlotte-Kniese-Schule in Berlin-Lichtenberg.

Natürlich haben wir unseren russischen Gästen auch einen in Anbetracht der Kürze der verbliebenen Zeit nur kleinen Teil des politischen und kulturellen Berlins zeigen können. Sie nutzten die Gelegenheit zum Besuch des wenige Tage später für fünf Jahre wegen Rekonstruktionsarbeiten nicht mehr zugänglichen Pergamon-Altars,Schloss Charlottenburg schauten sich das Schloss Charlottenburg an und genossen anschließende einen ausgiebigen Spaziergang durch den herrlichen Schlosspark. Eine Führung durch den Deutschen Bundestag mit anschließend herrlichem Blick von der Kuppel bei strahlendem Sonnenschein rundete das Besuchsprogramm ab. Dabei galt das besondere Interesse unserer Gäste den im Reichstag erhalten gebliebenen Inschriften russischer Soldaten aus der Zeit nach dem 2. Weltkrieg.

Der Zufall hat es so eingerichtet, dass wir mit unseren Gästen anlässlich einer Führung durch die Botschaft der Russischen Föderation zu den ersten Gästen zählten, die in den Genuss der Ausstellung „Das russische Kulturleben im Berlin der 1920er Jahre“ kamen. Hier gab es sowohl für die deutschen als auch die russischen Teilnehmer viele interessante und weitgehend unbekannte Informationen aus jener Zeit.
Die Ausstellung kann noch bis 19.12.2014 besucht werden (vorherige Anmeldung erforderlich). mehr…

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