Apr 242016
 

Am Ende einer umfangreichen und langen Vorbereitungszeit begrßten wir am vergangenen Montag eine Gruppe russischer Studenten der Staatlichen Moskauer Universität für Pädagogik und Psychologie. Sie begannen ihren zehntäigigen Studienbesuch in Deutschland, der in enger Zusammenarbeit unseres Institutes mit der Abteilung für internationale Beziehungen der Moskauer Universität vorbereitet und mit maßgeblicher Unterstütung des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) realisiert werden konnte, an unserem Institut.

Gäste aus Moskau im Institut
Der Dienstag stand im Zeichen der Begegnung der Studenten mit Schülern und Lehrern der »Paul-und-Charlotte-Kniese-Schule« in Berlin-Lichtenberg. Nach einer Besichtigung der Schule gab es für die in Kleingruppen aufgeteilten Studenten die Möglichkeit zu Hospitationen im Unterricht und nachfolgenden Gesprächen mit Schülern und Lehrern. In einer sich anschließenden Diskussionsrunde, an der auch beteiligte Lehrer teilnahmen, wurden die besuchten Unterrichtsstunden zum Schwerpunkt „Gemeinsam Leben Lernen“ diskutiert und mit Erfahrungen der russischen Studenten angereichert.

Am Mittwoch führte unser Institut ein Kolloquium zu dem von beiden Einrichtungen verfolgten Schwerpunktthema sozialen, kooperativen und inklusiven Lernens und Lehrergesundheit durch. Die Vorträge führten zu einem vielfältigen Einblick in die laufenden Projekte der jeweils anderen Seite sowie interessanten und vielversprechenden Anknüpfungspunkten. Für die Nachbereitungsphase der Studienreise wurden Konsultationen zur Prüfung punktueller Kooperationen vereinbart. Neben den theoretischen Ansätzen wurde vor allem die experimentelle, untersuchungspraktische Umsetzung einiger Arbeiten, die sich teilweise schon in Graduierungsverfahren befinden, gewürdigt.

Besuch in PotsdamNeben fachlichen Studien ist auch Raum für das Kennenlernen Berliner und deutscher Geschichte. Der Bogen spannt sich von einem zünftigen Rittermahl auf der Spandauer Zitadelle, den Besuch der Potsdamer Schlösser und Gärten (Sanssouci, Neues Palais, Orangerie alternativ Cecilienhof), über den Besuch des Museums »Story of Berlin« (mit Luftschutzbunker), des Check-Point-Charlie, sowie den Besuch einer kleinen privaten Ausstellung in der der Karl-Marx-Allee, die den Wiederaufbau der ehem. Stalinallee, die Arbeit der Trümmerfrauen und die Ereignisse um den 17. Juni 1953 dokumentiert, bis in die Gegenwart beim Besuch des Deutschen Reichstages, dem Sitz des Deutschen Bundestags.

Nach einem arbeitsreichen Tag in der Potsdamer Universität geht es in der kommenden Woche weiter zur Leuphana Universität in Lüneburg, zur Universität Hamburg und schließlich zur Friedrich-Schiller-Universität in Jena.

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